Irina Cuda – Deutsch

Biographie der Autorin

Irina Cuda, 1982 in Italien geboren, schreibt Gedichte seit dem Alter von fünf Jahren und seit 1993 nimmt sie an verschiedenen nationalen und internationalen Bewerben teil, ebenso wie sie zu unzähligen wertvollen Veröffentlichungen im nationalen Bereich beigetragen hat.

Irina Cuda’s Poesien repräsentieren den immanenten Teil der Seele, den Teil, den die Poetin als “wertvoll” und kaum Transparent im Verständnis ansieht.

Aus dem Gedanken stammt die Überzeugung, dass die Dichterei zwar von allen gelesen werden kann aber nicht für alle bestimmt ist. Im Zuge ihrer literarischen Studien hat Cuda einen Stil gesucht und für sich herausgefunden, der sich der hermetischen Form annähert.

Jeder Vers, knapp und reich an Spannung, spürbar von der Lektüre selbst, ergibt sich wie aus einem Sturz in die Abgründe von Gefühlen die den Leser penetrieren und so an das Licht führen, welches jeder in sich verleugnet oder versteckt.

Oft sogar erklärt die Autorin Ihre Werke nicht und gibt somit jedem die Möglichkeit, ihre eigenen persönlichen Gefühle und Stimmungen durch die Lektüre der Gedichte einzufangen.

Der starke Gebrauch von Verben wird mit Vehemenz angesetzt und führt zur ausdrucksstarken Dynamik.

Die freie Reimform akzentuiert oft die Musikalität der Versen in  der Literatur.

Den Neigungen des Alters folgend, enthalten die Gedichte von Irina Cuda verschiedene Thematiken. Ursprünglich ist das Thema Natur vorranging (von 1987 bis 1990), in bitteren Versen, die bereits die Sensibilität und Liebe zum Detail  durchscheinen lassen, die dem abgelenkten Auge oftmals entgehen.

In der Periode von 1991 bis 1993 wird das Thema Natur völlig vernachläßigt um dem Reisen Raum zu geben. Diese Periode des Dichtens von Irina Cuda wird vom Maritimi Cursus dominiert. Die pubertierende Autorin identifiziert das Wachstum als seine Reise und schon erkennt man eindeutige Züge zum Hermetismus hin.

Stattdessen wird die Periode von 1994 bis 1996 “Eden” genannt, in der der Kontrast zwischen der Natur und dem Menschen ausgeprägt dargestellt wird und in dem das Hauptaugenmerk sich auf zwischenmenschliche Beziehungen konzentriert. Oft scheinen Gefühle der Einsamkeit innerhalb dieser Periode hindurch, die für das moderne Alter in dem der Mensch, wenn auch bloß durch Mittel des Wahnsinns, den Eindruck von Einsamkeit hat, charakteristisch sind. Es ist das Gefühl, sich in einem Garten von Eden zu befinden, in dem man zwar alles hat, aber in dem man sich als einziger Mensch fühlt.

Die Gedichte von Irina Cuda erkennen erneut die Dimension von Orten, an denen die Inspiration der Poetin sich befreien konnte, Verse, die den geographischen und spirituellen Wohnort aufzeigen, die Stimmen zum Schweigen bringen und Lichter verdunkeln lassen, die langvergessene Erinnerungen hervorrufen und gelebte Identitäten, unendliche Emotionen auch wenn diese sich um Eugenio Montale handeln, die neu hervorgbracht werden und auf magische Art und Weise lebendig  sind in der unsäglichen Melancholie derer, die diese wertvollen Erfahrungen leben.

Es handelt sich daher um intime Gedichte, von der Seele zugeflüstert, die versuchen mit dem Leser zu kommunizieren, während der Stil den Kunstsinn des erwählten Wortes der Metaphern und Bilder in sich trägt, welches in der richtigen Dosis verwendet wird, mit subtilen lyrischen Formen, um die intimsten und kreativsten Aspekte zu befreien, die wahre und richtige Poesie ausmachen. (1)

Von 1997 bis 2001 wird die Periode Pulvis benannt, in der die Gedichte mehr introspektisch werden. Die Metapher bezieht auf das literarische Schema, die Worte erweitern die Gefühle und das aufgeben der Versform wirkt befreiend.

Ab 2002 bewegen sich die Gedichte von Irina Cuda verstärkt auf den Hermetismus zu, was sich durch den starken Gebrauch von Verben, besonders in der Form des Gerundiums, charkterisiert. Der Vers wird verkürzt und damit eine intrinsische Bedeutung durch das syntaktische Studium der Poesie erreicht.

Ein signifikantes Beispiel in einigen Gedichten ist das Auslassen der Konjugationen, um aufzuzeigen, wie der Syntax, zusammen mit der Poesie, einen Aspekt der vielen Zustände des menschlichen Wesens ausdrücken kann, in diesem Falle, die Abwesenheit von Beziehungen und die Einsamkeit.

Diese Gefühle, zusammen mit anderen, konstituieren einen Teil der Ängste des Menschen, Ängste, die in dieser Art der Poesie wiedergefunden werden können.

Das Schreiben der Verse, gewollt komplex gehalten, ist essentiell schwer zu interpretieren. Die Musikalität der Gedichte ist ein alternativer Ausdruck der Gefühle, die in ihnen versteckt enthalten ist.

WERKE

 

Zusätzlich zur Mitwirkung in einigen Nachschlagewerken moderner Autoren des 20. Jahrhunderts, sind ihre Werke in zahlreichen antologischen Veröffentlichungen enthalten, unter ihnen:

“Schegge di Poesie (e di narrativa)” (2) in dem ihre Gedichte “Sola”, “Il manto che ci divide”, “Eroi del volante”, “Sogno” enthalten sind.

“Realta e Poesia”, in dem ihr Gedicht “Estate e Pentimento” (3) enthalten ist.

“Latinitas”, in dem ihre Gedichte “Essenza”, “Scogli”, “To the Moon” (4) enthalten sind.

“Alfa & Omega”, in dem ihre Gedichte “ Le ali del pensiero”, “Nel vento”, “Nelli´intimo” (5) enthalten sind.

“Minerva”, in dem ihre Gedichte “ Screem”, “Corso”, “Fra la folla”, “A mia madre Anna” (6) enthalten sind.

“Liguria, Montale” (7).

“Poeti d´Oggi” (8), in dem “Scoglio ligure” und das Gedicht “Solare” enthalten sind. (9)

1999 wird das Werk “Umanamente semplice” selbstveröffentlicht.

2003 wird die Sammlung “In una notte (un suicidio in versi”) selbstveröffentlicht, im  Werk “deutet nichts auf das eigentliche Alter der Autorin hin, trotz des rauen Eifers und der brennenden Komposition. Cuda schlägt eine emotionale Vision der Wahrnehmungen vor, die verlorene Wurzeln nicht vergräbt und, literarisch gesprochen, in bereits gelebte oder mißbrauchte Falten legt; persönlich und authentisch, ist das Wort für sie ein lebender semantischer Strahl mit gewaltsamen Ausprägungen, vom kommunikativen Impuls und mittelbar mit einem hellen Instinkt geführt zu einer offensichtlich guten Handhabung des poetischen Kodex geführt.”. (10)

Sie ist im “Atlante letterario 2000” (11), im “Dizionario ragionato degli scrittori italiani del ´900) und im “Dizionario degli autori italiani del secondo novecento.” (13) aufgeführt.

Erste Literaturpreise

 

1996 beim Wettbewerb “Poesie d’Italia” in der Provinz Latina wird sie Zweite mit dem Gedicht “T’osservo” und im “Trofeo Letterario Biellese Orso di Biella” erhält sie den vierten Preis mit dem Gedicht “Ti ascolto”.

1997 nimmt sie am Wettbewerb “Liguria, Montale” von Sestri Levante mit dem Gedicht “Nell’intimo” teil und erhält den ersten Preis mit der folgenden Motivation der Prüfungskommission:

“In der Intimität ihrer Seele fühlt man sich als Beteiligter einer Art des Schmerzes, welches das Leben der Poetin gequält hat (Eugenio Montale). Die Teilnehmerin deklariert sich zur Künstlerin, in einer Poesie gefüllt mit ausgeprägter Ausdruckstärke in Form einer Art von Literatur, in der die Verse wohl bemessen wirken und jeglicher Rhetorik entbehren.”

Im Jahr 2000 wird sie Zweite im Bereich Nachwuchs Verlagspreis “Leopardi 2000” geleitet vom Centro Studi P.A.N.I.S. (Poesia Arte Narrativa Ideazione Spettacolo) aus Turin mit dem Gedicht “Profondo”, mit der folgenden Motivation:

“Die vierzehn knappen, kompakten, konzentrierten, durch einen anzüglichen Hermetismus charakterisierten Verse zeugen von einer ausdrucksstarken Gabe und einem ausgeprägten Sinn für Rhythmus; der ständige Gebrauch der Zukunftsform löst einen lebendigen und gleichzeitig nervösen Zustand aus, der den Anschein gibt, das geborene Leid und gleichzeitig seine Niederlage und Austreibung aus der lyrischen Kreation auszudrücken.”

1999 wird sie Mitglied des Club degli Autori als Poetin und im gleichen Jahr wird ihr Gedicht “Scoglio ligure” mit der Stimme von Mario Forello vorgetragen, im Rahmen eines Abends mit der Aufschrift “Poesia sotto le stelle – La Terra dei Padri della Lirica dei Poeti Maggiori e Minori del 900”, organisiert vom Centro Culturale “Maestrale” und der Gemeinde von Sestri Levante.

In einer Nacht – ein Selbstmord in Versen

 

Dies ist die Gedichtesammlung der Wiedergeburt und der Veränderung. Wie die Nacht eine Brücke zwischen gestern und heute darstellt, so ist der Selbstmord die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Eigenpubliziert im Februar 2003, repräsentiert dieses Schriftwerk sowohl eine starke Lebensveränderung im Privatleben der Poetin als auch die revolutionäre Veränderung, die jeden Menschen durch gewollte oder erzwungene zukünftige Ereignisse betreffen kann. Wie auch immer, oft entdeckt man die Kraft, eine Situation oder einen Zustand endgültig zu bewälitgen um ein neuen Tag zu erleben, während einer entscheidenden Nacht des Lebens.

Einleitung

 

Der Selbstmord repräsentiert vor allem die Veränderung des Künstlers, der Übergang von einem Zustand des Unwohlseins zu einer angestrebten Gegenwart, daher ist der Selbstmord ein Akt der Befreiung.

Aber der Selbstmord ist auch ein Ausdruck der Veränderung im Bereich der Kunst. Einer Kunst, die sich anpaßt, sich selber verläßt, sich zersplittern läßt in dem auf Verse, Reime und Metrik zwecks der Freiheit verzichtet wird.

Der Selbstmord ist der langsame und verzweifelte Tod der Werte, die das Grauen des Kriegs, das Machtbestreben, die Wut, den Hochmut nicht ertragen. Es stellt die Vernichtung des Individuums dar, ein qualvolles Leid, das sich selbst vereinnahmt und jeden Tag in einem Theater kämpft, in dem es nicht darum geht, wer Du bist, sondern welcher Gruppe Du angehörst.

Nachdem man bis zum Tod des Individuums gekämpft hat, vergißt man, dass wir noch atmen und man verliert sich im großen Fluß der Roboter, die unsere Sorgen, Gedanken und Ängste aufessen und –trinken. Vergessend inne zu halten um eine mit Präpotenz aus dem Beton sprießende Blume zu beobachten während sie nach uns ruft.

Wir können uns immer verändern, und für diese Veränderung bedarf es der Beobachtung ohne zu hinterfragen, ohne sich antworten zu geben.

In uns ist das Universum und dieses Universum erneuert sich durch die Tatsache, dass in jedem Augenblick der Selbstmord von “etwas” Platz macht für “etwas anderes”.

Die Sammlung wird mit dem Gedicht “Gegen Abend” eingeleitet, welches den Sonnenuntergang beschreibt, der erste Selbstmord der Sonne um den eben abgelaufenen Tag zu töten und ihn während der Nacht zu erneuern.

Die Vergangenheit hinter sich zu lassen ist ebenso schwierig wie es für die Sonne qualvoll ist, dem Mond Platz zu machen. Genau so, wie sich auch die Luft anfühlt durch diesen intensiven Kampf. Nach dem Sieg des Mondes freut sich jeder Poet weil er Sklave seiner großen Schönheit ist, gleichzeitig jedoch ist er aber auch traurig, weil das, was war, nicht mehr ist, und das, was kommen wird, noch nicht gegeben ist.

“Fra la folla”, stellt das Bildnis eines Mannes dar, der sich erschöpfend im Meer der Menschen bewegt, die ihn umgeben. Trotz seines Lächelns ist er sich dessen bewußt, dass kaum jemand um ihn herum merkt, dass es sich um ein trauriges Lächeln handelt. Daher läßt er sich vom immer leichter werdenden Wind begleiten.

“Scogli” zeugt vom Menschen, der nachdenkt, das Leben reflektiert, sich von seinen eigenen Gedanken befreit und sich von der Natur umarmen läßt. Im Regen merkt er, wie die Tropfen ihn umstreichen, und das zuzulassen ermöglicht ihm, sich von seinem Zustand der Unzufriedenheit zu lösen, aber es wird ihm nur klar, dass er sich erst vor sich selber ergeben muß.

In “Con la mia ultima lacrima” findet die Analyse statt. Ein Mann schaut in sich hinein und hört zu. Er versteht, dass der Tod ihn befreien kann. Ein Tod nämlich, bei dem nicht der physische Tod gemeint ist, sondern die Veränderung oder noch besser ausgedrückt, die Kraft, der Impuls um die Vergangenheit der Vergangenheit zu überlassen und neu anfangend in der Gegenwart zu leben. In den ersten Sonnenstrahlen des Sonnenaufgangs fühlt sich der Mann erfüllt mit einer neuen Macht während er die schneidende Klinge dieser Sonnenstrahlen entdeckt, bereit seine Vergangenheit zu töten.

“Suicide” repräsentiert den plötzlichen Tod des mentalen Leids, der Konzepte, der Vergangenheit. Es ist der Tod, der dazu im Stande ist, das Indivduum zu befreien.

In “Profondo” schaut der Mann, der Poet, um sich, in seinen Händen seine Poesie haltend, die sein Leben darstellt. Er weiß, dass er nie das große Glück finden wird, aber inzwischen weiß er, wie man lacht und wer ihn tröstet wird. Wissend begräbt er seine Vergangenheit unterm Sand, wie ein wertvoller archäologischer Fund, auf dass sie eines Tages wiederentdeckt werden könne, gestärkt vom eigenen Sieg. Nun ist der Mensch frei in seinem Verlangen, in seinem Herzen, im Geiste und in der Wirklichkeit, bereit zum Neuanfang.

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